Diese Fortbildung ist zielgruppenspezifisch konzipiert und bezieht sich auf die Praxis von pädagogischen Fachkräften im Hort und Ganztag, Leitungen, Fachberatungen sowie Mitarbeitende an der Schnittstelle Schule-Jugendhilfe.
Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren werden im pädagogischen Alltag häufig vor allem als Schulkinder wahrgenommen. Ihre Perspektiven, Bedürfnisse und Rechte geraten dabei leicht aus dem Blick. Die Fortbildung richtet den Fokus bewusst auf die Lebenswelt der „Großen Kinder“ und fragt, wie Hort und Ganztag aus ihrer Sicht gestaltet werden können.
Ausgehend vom Brandenburger Bildungsplan werden zentrale Themen wie Kinderrechte, Partizipation, Alltagsgestaltung, Verantwortung und Machtverhältnisse im pädagogischen Handeln aufgegriffen. Der Bildungsplan wird dabei als Orientierungs- und Reflexionsinstrument genutzt. Der Blick in den Bildungsplan gibt gute Anregungen, was wir vom Hort in die Ganztagsgestaltung einbringen können.
Darüber hinaus werden konkrete Fragen der Ganztagsgestaltung und die Zusammenarbeit im Tandem von Schule und Hort in den Blick genommen. Auch die Ferienbetreuung wird vor dem Hintergrund des Bildungsverständnisses des Bildungsplans und der Kooperationsvereinbarung zwischen Schule und Hort betrachtet.
Die Teilnehmenden gewinnen neue Perspektiven auf Hort und Ganztag aus Sicht der Kinder und erhalten Anregungen, wie der Bildungsplan genutzt werden kann, um kindgerechte und beteiligungsorientierte Bildungsprozesse im Alltag zu stärken.
Fortbildungsleitungen: Ludger Pesch und Michaela Röder
Bei dieser Fortbildung handelt es sich um eine fünfeinhalbstündige Präsenz-Veranstaltung (6,7 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten).
Hinweis: Bitte bringen Sie zu dieser Präsenz-Veranstaltung den Bildungsplan als Print-Version mit.