Diese zielgruppenspezifische Fortbildung basiert auf einem gängigen Fortbildungsformat, wobei Praxisbeispiele und fachlicher Austausch auf die pädagogische Praxis in Hort und Ganztag bezogen werden.
„Bei Übergriffen geht es um das Verletzen von Grenzen und Rechten, die für alle gelten.“ (Brandenburger Bildungsplan, S. 190)
„Nur wenn Kinder Erwachsene erleben, die Rechte achten und Grenzen verlässlich schützen, werden sie versuchen, im Umgang miteinander ebenfalls Regeln zu setzen und Grenzen zu wahren.“ (Brandenburger Bildungsplan, S. 190)
Im Hort können Ausgrenzungen, abwertende Kommentare oder körperliche Übergriffe schnell Teil von Gruppendynamiken werden – besonders dann, wenn sie nicht klar angesprochen und unterbrochen werden. Der Bildungsplan betont, wie wichtig es ist, Grenzen zu schützen und Kindern verlässliche Erwachsene zur Seite zu stellen.
In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns damit, wie Fachkräfte Ausgrenzung und Übergriffe erkennen, deeskalieren und pädagogisch bearbeiten können. Dabei geht es um Handlungssicherheit im Alltag: Schutz geben, klar intervenieren und Situationen so aufgreifen, dass Kinder Orientierung bekommen und Beziehungen wieder möglich werden. Teilnehmende tauschen Erfahrungen aus und nehmen Impulse mit, wie Schutz, Haltung und Gesprächsbereitschaft im Alltag zusammenwirken können.
Bei dieser Fortbildung handelt es sich um eine dreieinhalbstündige Präsenz-Veranstaltung (4,7 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten).
Hinweis: Bitte bringen Sie zu dieser Präsenz-Veranstaltung den Bildungsplan als Print-Version mit.