Diese Fortbildung ist zielgruppenspezifisch konzipiert und bezieht sich explizit auf die pädagogische Praxis im Bereich Hort und Ganztag.
„Kinder haben ein Recht auf Spiel (vgl. Art. 31 UN KRK).“ (Brandenburger Bildungsplan, S. 51)
„Ziel in Spielsituationen in der Kindertagesbetreuung ist, dass Kinder ihre Bildungs- und
Entwicklungsthemen eigenständig verfolgen können.“ (Brandenburger Bildungsplan, S. 51)
Im Hort ist Spiel ein zentrales Element kindlicher Lebenswelt – gerade nach einem strukturierten
Schulvormittag. Der Bildungsplan beschreibt Spielen als eine pädagogische Alltagssituation, in
der Kinder eigenständig erkunden, Beziehungen gestalten, Emotionen verarbeiten und eigene
Themen bearbeiten können. Spiel ist damit ein bedeutender Raum für Bildung, Entwicklung und
Wohlbefinden.
In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit Impulsen aus dem Bildungsplan, wie Spiel im
Hortalltag bewusst ermöglicht, geschützt und begleitet werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei
auch die Frage, wie Fachkräfte Spiel als Bildungs- und Erholungszeit fachlich begründen und im
Alltag priorisieren können – insbesondere dann, wenn Erwartungen von außen (z.B.
Leistungsdruck, Hausaufgaben, etc.) den Hortalltag prägen. Teilnehmende kommen über
Beispiele aus ihrer Praxis ins Gespräch und nehmen Anregungen sowie Argumentationshilfen mit,
um die Bedeutung von Spiel nach innen (im Team) und nach außen (z.B. gegenüber Schule)
authentisch vertreten zu können.
Bei dieser Fortbildung handelt es sich um eine dreieinhalbstündige Präsenz-Veranstaltung (4,7 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten).
Hinweis: Bitte bringen Sie zu dieser Präsenz-Veranstaltung den Bildungsplan als Print-Version mit.