Unser Flyer bietet Eltern sowie allen Interessierten
kompakte Informationen zum Bildungsplan im Land Brandenburg.
Der Bildungsplan für Brandenburg – die „Erweiterten Grundsätze elementarer Bildung“ – ist Teil des Gemeinsamen Rahmens der Länder für die frühe Bildung in Kindertageseinrichtungen. Dieser Rahmen legt auf Bundesebene die Grundsätze der Bildungs- und Erziehungsarbeit fest und wird von den Bundesländern konkretisiert, ausgefüllt und erweitert. Jedes Bundesland geht dabei eigene, den jeweiligen Situationen angemessene Wege der Umsetzung. Bildungspläne sind Orientierungsrahmen mit länderspezifischer Verbindlichkeit, auf deren Grundlage die Kitas unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten ihre eigenen Konzeptionen entwickeln.
Der neue Bildungsplan des Jugendministeriums (MBJS) wurde mit wissenschaftlicher Expertise erarbeitet und bildet die Grundlage für eine kinderrechtsbasierte Kindertagesbetreuung. Neu ist, dass die pädagogischen Alltagssituationen im Mittelpunkt stehen. Mit konkreten Handlungsimpulsen und Umsetzungsideen, die an den realen Routinen orientiert sind – etwa beim Spielen, Essen, Aufräumen, in pädagogischen Angeboten oder beim Umgang mit Konflikten – beschreibt der Plan die wichtigsten Situationen im pädagogischen Alltag.
Diese Alltagssituationen sind systematisch mit den Bildungsbereichen verknüpft, zum Beispiel mit Sprache und Kommunikation, Mathematik, Bewegung und Sport sowie vielen weiteren. Die Kapitel benennen, was Kinder in diesen Situationen lernen können, geben Praxisbeispiele und Impulse für die Gestaltung anregender Bildungsumgebungen und beschreiben kinderrechtsbasiertes pädagogisches Handeln.
Die Grundidee des Bildungsplans besteht darin, pädagogische Alltagssituationen und Bildungsbereiche miteinander zu verknüpfen. Dadurch entsteht eine klare Orientierung für den Kita-Alltag sowie eine Grundlage zur Evaluation alltagsintegrierter Bildungsprozesse und Förderformate – und damit für eine gelingende Bildungsbiografie jedes Kindes.

Durch die systematische Verknüpfung der pädagogische Alltagssituationen mit den Bildungsbereichen durch anschauliche, an den realen Routinen orientierte Handlungsimpulse und Umsetzungsideen, wird eine klare Orientierung für den Alltag in einer Kindertagesstätte geschaffen. Zudem bildet der Bildungsplan die Grundlage zur Evaluation alltagsintegrierter Bildungsprozesse und Förderformate.
Welche Zielgruppen spricht der Plan an? Und wie profitieren Kinder, Fachkräfte und Eltern davon? Antworten auf diese Fragen bekommen Sie in unseren Videos.
Die Grundlage für eine gelungene Bildungsbiografie wird im frühen Kindesalter gelegt. Kitas sind Bildungseinrichtungen. Der Bildungsplan beschreibt den eigenständigen Bildungsauftrag der Kindertagesbetreuung und ist Grundlage für die systematische Umsetzung alltagsintegrierter Bildungsprozesse in der Kindertagesbetreuung des Landes Brandenburg. Neu ist, dass die pädagogischen Alltagssituationen im Mittelpunkt stehen. Mit konkreten Handlungsimpulsen und Umsetzungsideen, die an den realen Routinen der Kindertagesbetreuung orientiert sind, beschreibt der Bildungsplan die wichtigsten Situationen im pädagogischen Alltag – zum Beispiel Spielen, Essen, Aufräumen, pädagogische Angebote oder Konflikte und Ausgrenzung unter Kindern.
Die Alltagssituationen sind mit den Bildungsbereichen verknüpft – zum Beispiel mit Sprache und Kommunikation, Mathematik, Bewegung und Sport und vielen anderen mehr. Die Kapitel beschreiben kinderrechtsbasiertes pädagogisches Handeln, sie benennen, was Kinder lernen können, geben Praxisbeispiele und Impulse für die Gestaltung einer anregenden Bildungsumgebung.
Die Entwicklung dieses Bildungsplans ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit vieler kompetenter Fachleute aus der Kindertagesbetreuung, Praxisentwicklung und Wissenschaft.
Mit der Erstellung des Bildungsplans hatte das Jugendministerium das Institut für Fortbildung, Forschung und Entwicklung (IFFE) e.V. an der Fachhochschule Potsdam in Kooperation mit der Deutschen Liga für das Kind unter Leitung von Prof. Dr. Frauke Hildebrandt und Bianka Pergande im Jahr 2022 beauftragt. Der Bildungsplanentwurf wurde gemeinsam mit einem breiten, wissenschaftlich aufgestellten Autorinnen- und Autoren-Team erarbeitet und am 31. August 2023 vorgelegt.
Im Februar 2024 eröffnete das MBJS einen breit angelegten Beteiligungsprozess mit Kita-Akteuren in Brandenburg. Daran beteiligten sich beispielsweise:
Insgesamt wurden 22 Veranstaltungen durchgeführt, um den Entwurf vorzustellen. An der parallellaufenden Online-Befragung beteiligten sich knapp 2.000 Personen. Die konstruktiven Hinweise aus dem Beteiligungsprozess flossen in die Ausarbeitung des Bildungsplans ein. Das MBJS hat am 29. Juli 2024 den neuen Bildungsplan für die Kindertagesbetreuung als amtliche Empfehlung herausgegeben.
Digitale Medien sind längst Teil des Alltags von Kindern – auch in der Kita.
In diesem Film wird gezeigt, wie ein bewusster und reflektierter Umgang mit digitalen Medien gelingen kann.
Es geht um Chancen, Risiken und pädagogische Verantwortung:
Wie können Fachkräfte digitale Medien sinnvoll in den Alltag integrieren?
Welche Auswirkungen haben Bildschirmmedien auf die Entwicklung von Kindern?
Und warum bleibt echte Beziehung durch nichts ersetzbar – auch nicht durch Künstliche Intelligenz?
Der Film verdeutlicht, wie Kinder Medien aktiv, kreativ und forschend nutzen können und gleichzeitig Orientierung im Umgang mit digitalen Technologien erhalten. Dabei wird klar: Medienbildung bedeutet nicht nur Nutzung, sondern auch Verstehen.
Was bedeutet Sprachbildung wirklich im Kita-Alltag?
In diesem Video zum Bildungsplan Brandenburg erklärt Sandra Niebuhr-Siebert, warum Sprache weit mehr ist als „richtig sprechen“. Kinder nutzen Sprache, um Beziehungen aufzubauen, ihre Welt zu verstehen und ihre Identität zu entwickeln.
Der Film zeigt, warum funktionale Sprachkompetenz entscheidend ist, wie Mehrsprachigkeit als Ressource genutzt werden kann und weshalb echte Kommunikation wichtiger ist als Sprachübungen oder Nachsprechen.
Sprache entsteht im Alltag – im Spiel, im Austausch und in Beziehungen.
Mehr Informationen unter www.bildungsplan-brandenburg.de
– auch als Hörbuch verfügbar.
Beauftragt und gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.
Bewegung ist ein zentrales Grundbedürfnis von Kindern – und eine wichtige Grundlage für Lernen und Entwicklung.
In diesem Film wird gezeigt, warum Bewegung weit mehr ist als körperliche Aktivität und welche Bedeutung sie für die kindliche Entwicklung hat.
Es geht um Entwicklung, Lernen und pädagogische Gestaltung:
Warum sind Bewegung und Lernen untrennbar miteinander verbunden?
Wie können Fachkräfte Bewegungsräume im Alltag ermöglichen?
Und welche Rolle spielen Regeln, Räume und Haltung im Umgang mit kindlichem Bewegungsdrang?
Der Film verdeutlicht, wie Kinder durch Bewegung ihre Umwelt erkunden, Kompetenzen entwickeln und Selbstwirksamkeit erleben – und wie pädagogische Fachkräfte diese Prozesse unterstützen können.
Selbstregulation bei Kindern – wie entsteht sie eigentlich und welche Rolle spielen pädagogische Fachkräfte dabei?
In diesem Film wird deutlich, dass Kinder ihre Gefühle und Bedürfnisse nicht von allein regulieren lernen, sondern auf feinfühlige Begleitung angewiesen sind.
Es geht um Beziehung, Beteiligung und Entwicklung:
Wie können Fachkräfte Kinder in ihrer Selbstregulation unterstützen, statt sie zu steuern?
Warum sind Kinderrechte eine wichtige Grundlage für Lern- und Entwicklungsprozesse?
Und wie gelingt der Balanceakt zwischen individuellen Bedürfnissen und dem Zusammenleben in der Gemeinschaft?
Der Film zeigt, wie Kinder durch Co-Regulation, verlässliche Beziehungen und echte Beteiligung lernen, sich selbst zu steuern – eine zentrale Voraussetzung für Bildung und lebenslanges Lernen.
Wie können Kinder sich beschweren – auch ohne das Wort „Beschwerde“ zu benutzen?
Dieses Video zeigt, warum Beschwerdemöglichkeiten ein zentraler Bestandteil von Kinderschutz und Qualitätsentwicklung sind.
Ob Verhinderungs-, Ermöglichungs- oder advokatorische Beschwerden: Entscheidend ist, sie im Alltag zu erkennen und ernst zu nehmen.
Und warum eine Kita-Kultur, die Kritik ermöglicht – von Kindern, Eltern, Fachkräften und Praktikant:innen – gelebte Demokratie ist.
Mehr Informationen unter www.bildungsplan-brandenburg.de
– auch als Hörbuch verfügbar.
Beauftragt und gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.
Was lernen Kinder eigentlich den ganzen Tag in der Kita?
Dieses Video zeigt, wie Beobachtung und Dokumentation pädagogische Prozesse sichtbar machen – für Eltern und für Kinder selbst.
Wie Portfolios, Aushänge und Fotos zeigen, welche Erfahrungen Kinder machen, welche Fragen sie bewegen und welche Kompetenzen sie entwickeln. Und warum nicht nur das einzelne Kind, sondern auch die Gruppe im Blick steht.
Mehr Informationen unter www.bildungsplan-brandenburg.de – auch als Hörbuch verfügbar.
Beauftragt und gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.
Was ist eigentlich dialogisches Lesen – und warum ist es so wichtig für die Sprachbildung von Kindern?
In diesem Video erklärt Sandra Niebuhr, wie sich dialogisches Lesen vom klassischen Vorlesen unterscheidet und welche enorme Bedeutung es für die kindliche Entwicklung hat. Während beim klassischen Vorlesen oft die erwachsene Person im Mittelpunkt steht, geht es beim dialogischen Lesen darum, mit Kindern ins Gespräch zu kommen, ihre Gedanken aufzugreifen und gemeinsam Bedeutung zu konstruieren.
Wie können Fachkräfte mit Kindern ins Gespräch kommen, statt nur vorzulesen? Wie entstehen Sprachbildung und Denken im gemeinsamen Dialog? Und wie können Kinder ihre eigenen Erfahrungen, Ideen und Deutungen einbringen?
Der Film verdeutlicht, wie dialogisches Lesen Kinder darin unterstützt, Sprache als Werkzeug zur Weltaneignung zu nutzen – und wie Fachkräfte diesen Prozess feinfühlig begleiten können. Es unterstützt nicht nur die Sprachentwicklung, sondern auch Identitätsbildung, Beziehungsgestaltung und kognitive Prozesse.
Wie viel Bildung steckt in der Garderobe, beim Raumwechsel oder beim Aufräumen?
Frauke Hildebrandt, Ramiro Glauer, Sabine Beiersdorf, Ludger Pesch und Sandra Niebuhr-Siebert zeigen, warum Kinder situiert lernen – mitten im Alltag.
Der Bildungsplan Brandenburg macht deutlich: Nicht zusätzliche Angebote zählen, sondern bildungsgesättigte Alltagssituationen.
Mit kleinen Impulsen entstehen Mathe-, Sprach-, Bewegungs- und Denkgelegenheiten.
Mehr Informationen unter www.bildungsplan-brandenburg.de
Gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg
Warum ist der Himmel blau? Warum fällt der Löffel im Wasserglas krumm aus? Dr. Alexander Scheidt spricht über die kindliche Neugier als Ursprung aller Wissenschaft – und darüber, wie Forschen, Philosophieren und Staunen im Kita-Alltag lebendig werden können. Zwischen Planetarium und Pfütze, zwischen Kompass und Schneekristall zeigt er, dass Wissenschaft im Alltag beginnt – beim Fragenstellen, beim Beobachten, beim gemeinsamen Denken.
Was macht eine gute Kita aus?
Nicht bunte Wände oder perfekt aufgeräumte Regale – sondern Menschen, die Kinder ernst nehmen.
In diesem Video sprechen Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll, Prof. Dr. Frauke Hildebrandt, Bianka Pergande und Prof. Dr. phil. Alexander Scheidt darüber, was wirklich zählt:
– Beziehungen, die tragen.
– Interaktionen, die Kinder stärken.
– Räume, die zum Forschen, Spielen und Mitgestalten einladen.
Eine gute Kita erkennt man daran, wie miteinander umgegangen wird – an der Atmosphäre, an der Haltung und daran, dass Kinder dort neugierig, sicher und selbstbewusst wachsen dürfen.
Regeln sind überall – aber wie entstehen sie eigentlich, und wer bestimmt mit? In diesem Gespräch sprechen Prof. Dr. Frauke Hildebrandt, Prof. Dr. Jörg Maywald, Bianka Pergande und Sabine Beyersdorff darüber, wie Regeln im Kita-Alltag gemeinsam mit Kindern ausgehandelt werden können – und wo klare Grenzen nötig sind. Es geht um verhandelbare und unverhandelbare Regeln, um Gewaltfreiheit, Mitbestimmung und Verantwortung – und darum, wie Kinder durch Beteiligung lernen, was fair, begründet und veränderbar ist. Ein Gespräch über demokratische Bildung im Alltag – und darüber, wie Erwachsene und Kinder gemeinsam Regeln lebendig halten.
Eltern und Kita – zwei Welten, die sich täglich begegnen. In diesem Gespräch diskutieren Prof. Dr. Frauke Hildebrandt, Bianka Pergande, Sabine Beyersdorff, Prof. Dr. Sandra Niebuhr-Siebert, Ludger Pesch und Prof. Dr. Jörg Maywald, wie eine gelingende Erziehungspartnerschaft zwischen Fachkräften und Familien entstehen kann. Es geht um Vertrauen, Haltung und Kommunikation: Wie können Fachkräfte Eltern mitnehmen, ohne sich rechtfertigen zu müssen? Wie gelingt Dialog auf Augenhöhe – ohne Loyalitätskonflikte für Kinder? Und wie kann die Kita ihre Arbeit so sichtbar machen, dass Eltern verstehen, was darin an pädagogischer Qualität und Fürsorge steckt?
Wie gehen pädagogische Fachkräfte mit Fehlverhalten im Alltag um – bei sich selbst, bei Kolleg:innen oder im Team? In diesem Gespräch sprechen Prof. Dr. Frauke Hildebrandt, Bianka Pergande, Katrin Macha und Prof. Dr. Jörg Maywald über Grenzen, Fehlerkultur und professionelle Verantwortung in Kitas. Es geht um die Frage, wo Wertschätzung aufhört und Übergriff beginnt, wie Fachkräfte einander unterstützen können, wenn Situationen eskalieren, und warum eine offene, reflektierte Teamkultur der beste Schutz für Kinder ist.
Wie viel dürfen Kinder beim Essen selbst entscheiden – und wo endet ihre Freiheit? Sandra Niebuhr-Siebert, Jörg Maywald, Sabine Beyersdorff, Fabienne Becker-Stoll und Katrin Macha sprechen über Kinderrechte bei Mahlzeiten, den Unterschied zwischen Elternrolle und pädagogischer Verantwortung und darüber, warum Selbstbestimmung am Tisch kein Luxus, sondern gelebter Kinderschutz ist.
Ruhe ist ein Kinderrecht – aber keine Pflicht. In diesem Gespräch diskutieren Frauke Hildebrandt, Bianka Pergande, Katrin Macha, Jörg Maywald und Sabine Beyersdorff, warum feste Schlafzeiten in Kitas oft mehr mit den Bedürfnissen der Erwachsenen zu tun haben als mit denen der Kinder. Wie kann der Kita-Alltag so gestaltet werden, dass Kinder selbst entscheiden dürfen, wann und wie sie ruhen – und Fachkräfte trotzdem zu ihrer wohlverdienten Pause kommen?
Wie lernen Kinder, Konflikte selbst zu lösen – ohne Angst, Strafe oder Scham? In diesem Gespräch erklären Sandra Niebuhr-Siebert, Jörg Maywald, Sabine Beyersdorff, Fabienne Becker-Stoll und Katrin Macha, warum Streit zum Alltag gehört – und wie pädagogische Fachkräfte Kinder dabei begleiten können, fair, empathisch und selbstbewusst zu handeln. Von der Metareflexion nach dem Streit über das Aushalten von Konflikten bis hin zu Zuwendung statt Strafstuhl: Das Video zeigt, wie der Bildungsplan Brandenburg eine Haltung fördert, die Kinder stärkt – und Erwachsene in ihrer Verantwortung schult.
Wickeln ist mehr als Pflege – es ist Beziehung, Vertrauen und Kinderrecht. In diesem Gespräch diskutieren Frauke Hildebrandt, Bianka Pergande, Sabine Beyersdorff, Jörg Maywald, Katrin Macha und Fabienne Becker-Stoll, wie Kinder in alltäglichen Pflegesituationen Autonomie erleben und wie Fachkräfte rechtliche, pädagogische und emotionale Aspekte in Balance bringen. Es geht um die Abwägung von Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechten, um die Erkundung des kindlichen Willens und um die Frage, wie man ohne Zwang, aber mit Verantwortung handelt. Ein eindrückliches Beispiel zeigt, wie eine Kita durch dialogische Wickelsituationen Stress abbaut – und Kinder stärkt.
In diesem Video sprechen vier Expert:innen aus Wissenschaft, Praxis und Fachberatung darüber, warum der Bildungsplan nicht mehr Arbeit macht, sondern gute Arbeit einfacher und klarer unterstützt. Mit persönlichen Reflexionen, praktischen Beispielen und einem Blick auf das, was Fachkräfte wirklich brauchen, um Kinder professionell, feinfühlig und partizipativ zu begleiten.
Mit Frauke Hildebrandt, Bianka Pergande, Sabine Beyersdorff und Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll
In diesem konzentrierten Monolog bringt Frauke Hildebrandt auf den Punkt, worauf es in der frühen Bildung wirklich ankommt: Kinder lernen nur dann, wenn sie sich sicher, wahrgenommen und emotional gebunden fühlen.
Die Autorin des Brandenburger Bildungsplans erklärt klar und eindringlich, warum wertschätzende Beziehungen keine pädagogische Kür sind – sondern die Grundlage für alles weitere Lernen. Doch das allein reicht nicht: Kognitive Impulse und alltagsintegrierte Bildungsangebote müssen dazukommen, damit jedes Kind – unabhängig vom Elternhaus – faire Chancen hat.
„Ich würde sagen, das ganz Besondere an diesem neuen Bildungsplan für Brandenburg ist, dass er konsequent vom Kind aus denkt. Das heißt, Kinder sind eigene Persönlichkeiten von Anfang an. Sie haben eigene Rechte und eine Kita, so ist ja das Ziel dieses Bildungsplans, soll ein sicherer Ort für Kinder sein, wo die Schutzrechte, die Förderrechte und übrigens auch die Beteiligungsrechte jedem Kind gegenüber respektiert und auch verwirklicht werden.“
Prof. Dr. Jörg Maywald
Wie verbindlich sind Kinderrechte? Sind Schutzrechte wichtiger als Beteiligungsrechte? Was tun, wenn zwei Rechte eines Kindes im Widerspruch zueinander stehen, etwa wenn es nicht gewickelt werden möchte?
Mit Frauke Hildebrandt, Bianka Pergande, Jörg Maywald und Sabine Beyersdorff.
Was brauchen Kinder, um gut zu lernen – nicht erst in der Schule, sondern von Anfang an? In diesem Video erklären führende Expertinnen, warum der neue Bildungsplan Brandenburg nicht nur Fachkräfte unterstützt, sondern vor allem Kindern zugutekommt. Denn: Wer früh ernst genommen wird, entwickelt Stärke – in der Kita, in der Schule und im Leben. Mit Bezügen zur aktuellen Entwicklungspsychologie, zur Demokratiebildung und zum pädagogischen Alltag wird deutlich: Frühe Bildung ist kein Schonraum – sondern ein Möglichkeitsraum für Teilhabe, Autonomie und kindliche Würde.
Mit Frauke Hildebrandt, Bianka Pergande, Sabine Beyersdorff, Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll und Katrin Macha.
Schützen oder beteiligen? In vielen pädagogischen Diskussionen werden Kinderrechte noch immer gegeneinander ausgespielt. In diesem Gespräch erklären Prof. Dr. Frauke Hildebrandt, Bianka Pergande, Prof. Dr. Jörg Maywald und Sabine Beyersdorff, warum Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte untrennbar zusammengehören – und wie sie im Alltag von Kitas wirklich gelebt werden können.
Im Vergleich der Angaben vor der Fortbildungsteilnahme zeigt sich, dass Personen, die sich für eine Einführungsveranstaltung anmeldeten, im Mittel niedrigere Werte, v.a. in Bezug auf „Akzeptanz“ und „Vertrautheit“, nannten als Personen, die sich für andere, weiterführende Formate anmeldeten.
Im Jahresverlauf blieb die Akzeptanz des Bildungsplans unverändert auf eher hohem Niveau, wobei die Streuung der Mittelwerte bei 2 (prae) bis 1,7 (post) Punkten liegt. Die Linien verdeutlichen, dass Befragte vor der Fortbildungsteilnahme im Mittel eine niedrigere Akzeptanz angeben als nach der Fortbildungsteilnahme.
Auch hier zeigen die Linien, dass Angaben zur Vertrautheit nach der Fortbildungsteilnahme im Mittel höher ausfallen als davor. Dies wird besonders deutlich an dem am häufigsten gewählten Wert (Modus). Dieser liegt vorher (prae) bei ‚5‘ und nachher (post) bei ‚8‘. Über das Jahr hinweg steigen die mittleren Vertrautheitswerte in beiden Gruppen leicht an.