Im pädagogischen Alltag von Kindertageseinrichtungen treffen unterschiedliche Vorstellungen von Eltern und Fachkräften über die Beteiligung von Kindern immer wieder aufeinander. Fragen wie „Warum darf mein Kind selbst entscheiden, ob es die Jacke anzieht?“, „Wecken Sie mein Kind bitte um 13:15 Uhr“ oder „Warum isst mein Kind mit den Fingern?“ verdeutlichen typische Situationen, in denen Vorbehalte gegenüber kindlicher Partizipation sichtbar werden. Pädagogische Fachkräfte stehen dabei vor der Herausforderung, die Perspektiven und Anliegen von Eltern ernst zu nehmen und zugleich die Bedeutung von Kinderrechten, Selbstbestimmung und Mitbestimmung im Kita-Alltag fachlich nachvollziehbar zu vermitteln.
Die Fortbildung bietet Raum, das eigene kinderrechtsbasierte und partizipative Handeln zu reflektieren und zu stärken. Fragen, Unsicherheiten und Herausforderungen aus der Praxis werden aufgegriffen und gemeinsam bearbeitet. Anhand typischer Alltagssituationen werden Argumentationshilfen und Gesprächsansätze entwickelt, die Fachkräfte dabei unterstützen, mit Vorbehalten von Eltern konstruktiv umzugehen und Verständnis für eine partizipative pädagogische Praxis zu fördern.
Bei dieser Fortbildung handelt es sich um eine dreieinhalbstündige Präsenz-Veranstaltung (4,7 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten).
Hinweis: Bitte bringen Sie zu dieser Präsenz-Veranstaltung den Bildungsplan als Print-Version mit.