„Die Kinder lernen, gemeinsam nachzudenken, erfahren, dass Positionen generell begründungsbedürftig sind, fragen nach Gründen und lernen, selbst Begründungen zu geben. Sie erfahren, dass Sachverhalte miteinander in Zusammenhang stehen können und lernen, in Was-wäre-wenn-Szenarien zu denken. Vielen Kindern fällt es leicht zu erkennen, dass das Fragen nach Gründen kein Ende hat.“ (Brandenburger Bildungsplan, S. 271)
In dieser Fortbildung wird die pädagogische Alltagssituation „Ausgrenzung abwenden und Übergriffe deeskalieren“, die zu den pädagogisch herausfordernden Situationen im Brandenburger Bildungsplan gehört, mit dem Bildungsbereich „Philosophie, Ethik und Religion“ verknüpft. Gemeinsam wird erarbeitet, welche Bildungsgelegenheiten Deeskalationsprozesse und das Abwenden und Thematisieren von Ausgrenzung eröffnen und wie Kinder dabei in ihren eigenen Denkprozessen, ihrer Werteentwicklung und dem Verständnis abstrakter Begriffe begleitet werden können.
Dabei werden gemeinsam praxisnahe Ideen und Impulse zu pädagogischen Handlungsmöglichkeiten und zur Gestaltung einer partizipativen Bildungsumgebung erarbeitet, zugleich bleibt ausreichend Raum für Austausch und Reflexion.
Bei dieser Fortbildung handelt es sich um eine dreieinhalbstündige Präsenz-Veranstaltung (4,7 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten).
Hinweis: Bitte bringen Sie zu dieser Präsenz-Veranstaltung den Bildungsplan als Print-Version mit.