„In Planungsprozessen geht es um die Mitbestimmung an Gruppenentscheidungen: Die Kinder …
nehmen Einfluss auf die Gestaltung ihres Alltags und ihrer Bildungsumgebung.“ (Brandenburger
Bildungsplan, S. 130)
„Risiken für Kinder entstehen, wenn Neues nicht mit ihnen, sondern für sie geplant wird…“
(Brandenburger Bildungsplan, S. 130)
Kinder zeigen im Alltag sehr deutlich, was sie beschäftigt – und besonders im Spiel werden
Themen sichtbar: Ideen tauchen auf, werden variiert, weitergesponnen und gemeinsam
verhandelt. Der Bildungsplan betont, dass Planungsprozesse eine wichtige Möglichkeit sind, wie
Kinder ihren Alltag und ihre Bildungsumgebung mitgestalten und sich als wirksam erleben
können.
In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit Impulsen aus dem Bildungsplan, wie
Planungsprozesse im pädagogischen Alltag gelingen können. Dabei geht es nicht um große
„Projektplanung“, sondern um alltagstaugliche Formen, um Spielideen und Kinderfragen
aufzugreifen und weiterzuführen – z.B. in kleinen Vorhaben, Angeboten, Projekten oder bei
Veränderungen im Raum. So entsteht eine direkte Verbindung zwischen dem, was Kinder im Spiel
ausdrücken, und der gemeinsamen Weiterentwicklung des Alltags in der Einrichtung.
Teilnehmende tauschen Erfahrungen aus und nehmen Anregungen mit, wie Planung mit Kindern
einfach, transparent und wirksam gestaltet werden kann.
Bei dieser Fortbildung handelt es sich um eine dreieinhalbstündige Präsenz-Veranstaltung (4,7 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten).
Hinweis: Bitte bringen Sie zu dieser Präsenz-Veranstaltung den Bildungsplan als Print-Version mit.